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Pilzerkrankung der Haut – Ein Phänomen der Sommerzeit?

Pilzerkrankungen der Haut treten verstärkt im Sommer auf, so möchte man meinen. Doch ist das tatsächlich so? Sind solche Erkrankungen im Sommer besonders extrem oder ist dies bloß reiner Zufall? Natürlich können sich Pilzkulturen im Sommer deutlich schneller verbreiten, aufgrund der klimatischen Bedingungen. Dennoch ist eine Erkrankung zu jederzeit möglich, wenn die entsprechenden Faktoren gegeben sind. Man kann also hier nicht direkt von einem Phänomen des Sommers sprechen, sondern muss die Fakten im Einzelnen betrachten. Wann eine erhöhte Gefahr für eine Pilzerkrankung besteht, dies soll im weiteren Verlauf des Textes dargestellt werden.

Wann sind Pilzerkrankungen besonders wahrscheinlich?

Pilzkulturen verbreiten sich in der Regel da, wo es warm und feucht ist. Das ist die beste Grundlage für Pilze sich zu entwickeln und dann natürlich auch eine Gefahr für den Menschen darstellen. Gerade bei Räumen, die schlecht belüftet sind kann es sehr schnell zur Pilzentwicklung kommen. Daher ist für das Wachstum der Pilze, der Sommer eigentlich nicht so gut geeignet, da hier Räumlichkeiten deutlich häufiger gelüftet werden als im Winter. Im Winter hingegen werden die Räume geheizt. Kommt nun eine erhöhte Luftfeuchtigkeit hinzu, sind die Gegebenheiten schon deutlich besser für Pilze. Gerade in den Wänden lagern sich gerne Pilzkulturen ab. Dies stellt natürlich eine besonders große Gefahr dar, da wir diese nicht auf Anhieb erkennen können. Erst wenn diese Kulturen größer werden, werden sie meist auch sichtbar. Das Risiko einer Erkrankung ist allerdings schon bei einer kleinen Kultur gegeben. Sollte man also beispielsweise Flecken auf der Haut feststellen, die auf eine Pilzerkrankung hindeuten könnten, dann sollte man diese sofort von einem Hautarzt untersuchen lassen. Stellt sich dann heraus, dass es sich tatsächlich um eine Pilzerkrankung handelt, ist es wichtig sofort nach der Ursache zu suchen, um nach einer erfolgreichen Behandlung nicht gleich wieder an jener Pilzkultur zu erkranken.In den meisten Fällen sind es Pilze in Räumlichkeiten, die für solche Erkrankungen verantwortlich sind, daher macht es Sinn in erster Linie an diesen Orten nach der Ursache zu suchen.

Wie kann man sich gegen Pilzerkrankungen schützen?

Pilzkulturen können wir in der Regel nicht sofort erkennen. Meist halten sie sich im verborgenen, wie beispielsweise in Hauswänden auf. Das macht die Sache natürlich um einiges schwerer, wenn man sich vor solchen Erkrankungen schützen will. Dabei muss man jedoch auch festhalten, dass nicht jeder Pilz gleich eine Erkrankung des Körpers bzw. der Haut hervorrufen muss. Es gibt auch Kulturen, die für den Menschen völlig harmlos sind. Einen direkten Schutz vor diesen Kulturen gibt es jedoch nicht. Weder für die harmlosen noch für die „aggressiven“ Arten. Das einzige, was man als Mensch tun kann, ist zu versuchen, dem Pilz die notwendige Grundlage zu nehmen. In den eigenen vier Wänden kann man dies am besten mit häufigem Lüften tun. Räume die stetig gelüftet werden, entwickeln in der Regel keine Pilzkulturen. Natürlich kann es hier auch Ausnahmen geben, wenn bestimmte Faktoren, wie beispielsweise Feuchtigkeit in der Wand, gegeben sind. In jenem Fall müsste man die betroffene Wand trocken legen, um eine Schimmelbildung zu verhindern. Dies ist aber ein Szenario, welches schon eine extreme Situation darstellt und in der Regel auch nicht so häufig vorkommt. Fakt bleibt jedoch die Tatsache, dass ein direkter Schutz gegen Pilze bzw. die Pilzerkrankung nicht zu 100% gegeben werden kann. Das Risiko besteht also immer, wenn auch mal höher mal geringer.

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