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Quecksilber schädigt die Umwelt

Gold ist eines der begehrtesten Edelmetalle, doch der Abbau birgt so einige Risiken. Gerade die vielen Kleinen und häufig auch illegalen Minen, belasten zudem die Umwelt. Dabei kann sich Quecksilber über die Luft weltweit ausbreiten und sogar Seen und Flüsse verunreinigen.

Ungeborene und das Fortpflanzungssystem sind gefährdet

Schon heute klagen viele Menschen darüber, dass sie einfach nicht Schwanger werden können. Das kann natürlich auch organische Ursachen haben, aber viel häufiger ist die Umwelt daran schuld. Wobei von Schuld zu reden hier ein wenig falsch ist, denn eigentlich ist nur der Mensch an der belasteten Umwelt schuld. Doch wie verhindert nun Quecksilber die Schwangerschaft bzw. kann das Ungeborene Schädigen? Wobei nicht nur der Abbau von Gold daran einen Anteil hat, sondern auch das Verbrennen von Kohle und Holz. Zusätzlich kann Quecksilber durch Vulkanausbrüche, Bodenerosion und Waldbrände in die Luft gelangen. Zusätzlich wird dieses Material auch aus den Seen und Ozeanen wieder an die Luft abgegeben. Somit sind wir ständig von Quecksilber umgeben, doch wir Menschen haben diesen Anteil merklich erhöht. Das Problem dabei, erst einmal in der Luft, hält sich dieses doch giftige Material dann über zwölf Monate. Dadurch hat Quecksilber Zeit sich über die ganze Erde auszubreiten, was sich dann auch auf Fische übertragen kann. Besonders betroffen sind davon der Schwertfisch, Thunfisch, Haie und Dorsche, denn diese Raubfische sind ganz besonders davon betroffen. Daher sollten Schwangere auf diese Fische verzichten, da ansonsten das Ungeborene geschädigt werden kann. Gerade die Mikroorganismen die in Seen, Flüssen und Meeren vorhanden sind, können Quecksilber in Methylquecksilber umwandeln. Da das Quecksilber fettlöslich und höchst giftig ist, kann es so in die Fische eindringen.

Ungeborene reagieren empfindlich

Genau diese hohe Schädlichkeit kann nicht nur das Fortpflanzungssystem schädigen, sondern auch das zentrale Nervensystem Ebenso davon betroffen ist das Immunsystem und ungeborene Kinder reagieren hier besonders empfindlich. Daher wird Schwangeren schon Längerem der Verzicht auf die oben genannten Fische empfohlen. Dies gerade aus besonders gefährdeten Gebiete, also von den Gebieten wo viel mit Quecksilber gearbeitet wird. Solange aber der Goldpreis sehr hoch ist, wird wohl weiter dieses abgebaut. Dabei sind gerade die illegalen Minen das größte Problem, denn diese halten sich natürlich nicht an Umweltbestimmungen. Somit haben wir uns das Problem selbst geschaffen, wodurch dann die ganze Welt davon betroffen ist. Zwölf Monate sind hier eine lange Zeit, womit das Quecksilber viel Zeit hat, sich weltweit auszubreiten. Dabei verbindet sich das Quecksilber noch mit vielen reaktionsfreudigen Elemente, womit es noch mehr Gelegenheit hat, in den menschlichen Organismus zu gelangen. So verbindet sich das Quecksilber mit Brom, das zu den wasserlöslichen Elementen gehört. So kann sich dieser Stoff dann in Böden und Meeren ungehindert ablagern. Zusätzlich hat sich in den vergangenen 100 Jahren das Quecksilber verdoppelt. Dabei wurde nur das von Menschen produzierte berücksichtigt, wodurch sich den den oberen hundert Metern in den Ozeanen verdoppelt. Dies gilt nur für den oberen Teil der Meere, wobei in der Tiefsee ist der Anteil um 25 % gestiegen. Ein Problem, das wir Menschen uns selbst immer wieder schaffen.

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