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Was ist Akne?

Akne ist die am häufigsten vorkommende Hautkrankheit weltweit. Sie betrifft meist Jugendliche in der Pubertät und ist besonders durch auftretende Pusteln, Pickel und Mitesser im Gesicht gekennzeichnet. Die Pickel treten dabei am meisten an Stirn und Kinn auf, andere betroffene Körperstellen wie Rücken oder Dekolleté sind dabei seltener.
Leicht ausgeprägte Akne, kann zu Hause mit Pflegemitteln aus der Drogerie oder der Apotheke behandelt werden. Bei stärkeren Ausprägungsformen bedarf es der professionellen Behandlung beim Hautarzt.


Die Akne vulgaris ist die bekannteste und am häufigsten vorkommende Akneform. Sie wird durch hormonelle Veränderungen in der Pubertät hervorgerufen und bildet sich in der Regel spätestens bis zum 25. Lebensjahr von alleine zurück. In seltenen Fällen halten die Symptome auch bis zum 40. Lebensjahr an.

Die Akne wird in drei Unterformen, je nach Stärke der Ausprägung gegliedert:

– Akne comedonica: Die leichteste Form der Akne, welche durch Mitesser im Gesicht gekennzeichnet ist. Die Pickel können sich entzünden, wenn sie mit den Fingern ausgedrückt werden. Diese Form der Akne betrifft den größten Teil der Jugendlichen in der Pubertät. In der Regel verschwinden die Mitesser relativ schnell und unproblematisch.

– Akne papulopustulosa: Die mittelschwere Form betrifft Gesicht und Rücken und erscheint mit Mitessern und entzündeten Pickeln.

– Akne conglobata: Diese Form von Akne ist die schwerste Ausprägungsform der Hauterkrankung. Dabei entstehen aus den Pickeln Knötchen, welche sich entzünden und nach dem Abheilen Narben auf der Haut hinterlassen.

Es gibt Akneformen, welche durch allergische Reaktionen der Haut, auf bestimmte Stoffe ausgelöst werden.

Hierzu zählen:

– Kosmetische Produkte
– Chlor
– Medikamente
-Doping

Durch Absetzen der Stoffe, welche die Akne ausgelöst haben, lässt sie sich gezielt bekämpfen. Um die genaue Ursache zu ermitteln, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren und Allergietests durchführen zu lassen.

Weite Formen der Akne sind:

1. Neugeborenenakne

Die Neugeborenenakne betrifft etwa 20 % der Neugeborenen. Sie ist gekennzeichnet durch kleine Mitesser, die vorwiegen an den Wangen und der Stirn auftreten. Dabei kann sie bereits vor der Geburt vorhanden sein, oder tritt in den ersten Lebenswochen ein. Jungen sind stärker betroffen als Mädchen. Eine Therapie ist nicht notwendig, denn diese Form der Akne bildet sich innerhalb einiger Wochen zurück.

2. Säuglingsakne

Die Säuglingsakne kann zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat, bei Jungen häufiger als bei Mädchen, eintreten. Bei dieser Akneform haben die Babys kleine gelbliche Pickelchen, überwiegend auf den Wangen und der Stirn. Da sich bei dieser Akne Narben bilden können, ist eine Abklärung mit dem Kinderarzt zu empfehlen.

3. Mallorca-Akne

Die Mallorca-Akne ist, um genauer zu sein, keine typische Akneerkrankung, sondern eine Lichtallergie bzw. eine Sonderform des Sonnenekzems.
Hierbei bilden sich Pusteln überwiegend am Dekolleté, Armen und Beinen und ganz selten auch im Gesicht. Der unangenehmste Nebeneffekt dieser Lichtallergie ist, der Juckreiz in Verbindung mit einer starken Rötung, die aber nicht immer auftreten.
Ursächlich für die Mallorca-Akne ist eine Reaktion des Sonnenlichts mit dem Talg der Haut, oder auch mit Fetten von Sonnencremes. Dabei entstehen dann schädliche Substanzen für die Haut. Betroffen sind meist junge Menschen, Frauen dabei häufiger als Männer.

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